|
Kontrolle eines "Schlages"

Arbeiten am Profil

Präzision beim Schriftenhauen
Holzbildhauer / Holzbildhauerin »
|
Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk
Dieses Handwerk gründet als eines der ältesten auf der Suche von
Menschen nach Schutz durch steinerne Bauwerke sowie von Natursteinmonumenten
im Zeichen der Totenehrung, wovon zahlreiche Kulturdenkmäler aus
allen Zeiten Zeugnis ablegen.
Heute gewinnt neben den Natursteinarbeiten an Neubauten das Bewahren
alter Bausubstanz an Bedeutung, da die Umweltverschmutzung zu Steinzerfall
führt.
Die Tätigkeitsfelder des Steinmetzen und Bildhauers umfassen Bau,
Grabmal, Denkmalpflege und Gestaltung
I. Bau- und Landschaftsgestaltung
Herstellen
und Bearbeiten von Werksteinen
Planung
und Ausführung von Arbeiten im Außen- und Innenbereich, z. B. Bekleiden,
Verlegen, Ansetzen und Versetzen
von natürlichen und künstlichen Steinen oder Verbundstoffen.
Reinigungs-
und Pflegearbeiten
II. Restaurierung und Denkmalpflege
Analyse
gefährdeter Naturwerksteinsubstanz an Gebäuden, Gebäudeelementen
und Denkmälern
Erhaltung
und Instandsetzung der geschädigten Naturwerksteinsubstanz durch
Reinigung, Konservierung, Restaurierung oder Rekonstruktion
Dokumentation
III. Gedenkzeichen, Grabmale
Entwurf,
Herstellung und Aufstellen von Denkmälern und Grabsteinen
Gestaltung
von Grabanlagen und Pflege
IV. Bildhauerarbeiten
Entwurf
und Ausführung handwerklicher und künstlerischer Bildhauerarbeiten
Gestaltung
und Ausführung von Schriften Ornamenten und Zeichen.
Seitenanfang
 |
Holzbildhauer/in
1. Berufsbezeichnung: Holzbildhauer / Holzbildhauerin
2. Ausbildungsdauer: 3 Jahre.
Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule.
3. Arbeitsgebiet:
Holzbildhauer und Holzbildhauerinnen fertigen plastische und flächige
Schnitzereien sowie Bildhauerarbeiten in handwerklicher und künstlerischer
Ausführung an.
Das Arbeitsgebiet erstreckt sich über das Anfertigen, Instandhalten,
Restaurieren von sakralen und profanen Plastiken, Möbeln, Inneneinrichtungen,
Grabmalen, Spielzeugen, Spielgeräten, Schriften, Ornamenten, Zeichen
und Reliefs bis zur Anfertigung bildhauerischer Modelle und Formen
sowie Arbeiten für die Bau-, Friedhofs- und Landschaftsgestaltung.
4. Berufliche Fähigkeiten:
Holzbildhauer und Holzbildhauerinnen sind in der Lage nach Vorgaben
und eigenen Ideen, Arbeiten nach gestalterischen und funktionalen
Gesichtspunkten zu entwerfen, zu gestalten und zu zeichnen, einen
Arbeitsauftrag mit dem Kunden zu erörtern, die Arbeit nach wirtschaftlichen
und ökologischen Belangen durchzuführen und das Arbeitsergebnis
auf der Grundlage der Qualitätssicherung zu bewerten.
Sie führen diese Arbeiten unter Beachtung der Sicherheit und des
Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz selbständig durch, dabei kommen
folgende mit der Berufsausbildung erworbenen Qualifikationen zur
Anwendung:
Anfertigen
von Skizzen und Werkzeichnungen sowie Anwenden technischer Unterlagen,
Entwerfen,
Gestalten und Vorbereiten von Bildhauer- und Schnitzarbeiten,
Anfertigen
von Schablonen und Lehren, Herstellen von Modellen und Formen in
verschiedenen Materialien,
Anwenden
unterschiedlicher Abformverfahren und Materialien,
Lagern,
Auswählen und Vorbereiten des Materials nach gestalterischen, wirtschaftlichen
und ökologischen Gesichtspunkten,
Be-
und Verarbeiten von Holz, Steinen, Metallen und Kunststoffen,
Auswählen,
Handhaben und Instandhalten von Meßzeugen, Handwerkzeugen und Hilfsmitteln
für die Holz-, Stein-, Kunststoff- und Metallbearbeitung,
Grundfertigkeiten
der Metallbearbeitung,
Einrichten,
Bedienen und Warten von Maschinen und Maschinenwerkzeuge,
Ausführen
von Bildhauer- und Schnitzarbeiten in verschiedenen Materialien,
Maße
nach Modell oder Zeichnung übertragen,
Hölzer,
Kunststoffe und Steine formgebend bearbeiten,
Werkstücke
zusammenbauen,
Vorbereiten
und Behandeln von Oberflächen aus Holz, Stein, Kunststoff und Metall
in verschiedenen, material- und anforderungsbedingten Techniken,
Vermessen
und Herstellen von Fundamenten,
Versetzen,
Verankern und Montieren von Werkstücken,
Arbeitsgerüste
auf- und abbauen,
Hebe-
und Transporteinrichtungen bedienen,
Restaurieren
von Bildhauer- und Schnitzarbeiten unter Berücksichtigung der entsprechenden
Stilrichtungen, Ausbessern von Teilen,
Ergänzen
und Wiederherstellen von Oberflächen.
Seitenanfang
 |
Druckversion dieser Seite |